Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch veröffentlicht.
December 15, 2023
Was ist Innovationsmanagement? [Vollständiger Leitfaden]
Alles über Innovationsmanagement: Warum es für den Erfolg notwendig ist, sein Ursprung und wie Sie Ihr eigenes Programm jetzt erfolgreich starten.
Inhaltsverzeichnis
Noch nie war es für Unternehmen so entscheidend wie heute, aktiv Veränderungen voranzutreiben. Im Zentrum nachhaltigen Geschäftserfolgs steht dabei ein zentrales Element: Innovation. Getrieben durch technologische Entwicklungen hat Unternehmensinnovation stark an Bedeutung gewonnen und ist heute in den meisten Organisationen ein fester Bestandteil der übergeordneten Unternehmensstrategie.
Während die meisten zukunftsorientierten Organisationen darin übereinstimmen, dass Unternehmensinnovation entscheidend für nachhaltigen Geschäftserfolg ist, zeigen Studien, dass 59% der Führungskräfte unsicher sind, ob sie über die richtigen Talente und Fähigkeiten verfügen, um qualitativ hochwertige Innovationen hervorzubringen.
In der Realität ist es jedoch für Mitarbeitende sehr schwierig, ein Unternehmen zielgerichtet voranzubringen, wenn ihnen die richtigen Leitplanken und Tools fehlen. Effektives Innovationsmanagement ist die Lösung.
In diesem kompakten Leitfaden zum Innovationsmanagement beantworten unsere Expert:innen zentrale Fragen wie:
Was ist Innovationsmanagement?
Warum ist Innovationsmanagement wichtig?
Was sind die zentralen Elemente des Innovationsmanagements?
Wie kann mein Unternehmen Innovationsmanagement erfolgreich etablieren?
Was ist Innovationsmanagement?
Laut den Experten und Expertinnen von Gartner handelt es sich beim Innovationsmanagement um eine Geschäftsdiziplin, die dazu beiträgt, einen konsistenten und dauerhaften Innovationsprozess oder eine Innovationskultur in einem Unternehmen zu schaffen.
Innovationsmanagement kann Aspekte von Produkt-, Prozess-, Marketing- und Organisationsinnovationen umfassen. Seit den 1930er Jahren gilt es als wichtiger Bestandteil von Geschäftsstrategien. In der heutigen sich schnell verändernden Geschäftswelt ist es jedoch noch entscheidender geworden.
Unternehmen implementieren Innovationsmanagement aktiv, um:
Eine Kultur zu schaffen, die Kreativität feiert und die Angst vor dem Scheitern beseitigt, während gleichzeitig eine unternehmensweite Zustimmung zu Innovationspraktiken erlangt wird.
Klare Prozesse zu definieren, die helfen, innovative Ideen in die Realität umzusetzen und gleichzeitig den Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, an ihren Kreationen zu arbeiten.
Eine solide Innovationsroadmap zu etablieren, die es auch ermöglicht, Ideen zu sammeln, zu validieren und zu bewerten.
Warum Innovationsmanagement?
Moderne Verbraucher und Verbraucherinnen sind anspruchsvoller denn je, und nur wirklich innovative Marken können diesen Erwartungen gerecht werden. Unternehmen benötigen heute eine klare Managementstrategie, um das volle Potenzial ihrer Teams auszuschöpfen, insbesondere in sich schnell verändernden Umfeldern.
Innovationsmanagement konzentriert sich auf drei zentrale Phasen. Zunächst bringt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter eine Idee ein (z. B. über Innovationsprogramme wie rready Idea Management), um diese zu validieren. Darauf folgt die Phase des Proof of Concept, in der geprüft wird, ob die Idee in der Praxis tatsächlich umsetzbar ist. In der letzten Phase, der Implementierung, geht es darum, wie das Projekt konkret realisiert werden kann.
Die Vorteile eines effizienten Innovationsmanagements sind vielfältig. Dazu zählen unter anderem:
– Es hilft dabei, die besten Ideen zu identifizieren und umzusetzen, indem es den Prozess der Ideengenerierung und -realisierung strukturiert. Innovationsmanagement-Software vereinfacht die Bewertung und Umsetzung von Ideen, ermöglicht eine bessere Fortschrittsverfolgung und eine messbare Erfolgskontrolle. So kann das Wissen und die Expertise der Mitarbeitenden gezielt genutzt werden, um wertvolle Insights und neue Ideen zu gewinnen.
– Es baut Hierarchien ab, durch die veraltete Organisationen oft die Perspektiven von Innovatoren und Innovatorinnen außerhalb der C-Level-Ebene verpassen.
Innovatoren und Innovatorinnen können ohne Verzögerungen an ihren Ideen arbeiten. Durch Innovationsmanagement-Lösungen, die Bottom-up-Innovation unterstützen, haben zahlreiche Unternehmen große Erfolge mit mitarbeitergetriebenen Innovationen erzielt.
Der Fokus liegt ausschließlich auf dem Potenzial der Idee – unabhängig von der Person, die sie eingebracht hat.
Echte Zusammenarbeit wird gefördert, sowohl innerhalb von Teams als auch mit Kunden und Kundinnen, um kundenzentrierte Ideen zu unterstützen.
Neue Produkte gelangen schneller auf den Markt, Entwicklungszyklen verkürzen sich, und iterative Innovation wird erleichtert.
Innovationsmanagement schafft robuste Prozesse, die langfristig hohe Renditen auf Investitionen ermöglichen.
Mitarbeitende werden befähigt, innovativ zu sein. Wenn ihre Beiträge wertgeschätzt und umgesetzt werden, steigert das Motivation und ermutigt sie, Projekte zu starten, die ihre Fähigkeiten optimal nutzen.
Ist Innovationsmanagement dasselbe wie F&E?
Innovationsmanagement und F&E haben Gemeinsamkeiten, doch F&E ist nur ein Teil der gesamten Innovationsstrategie eines Unternehmens.
Ein einfacher Vergleich:
F&E eine einzelne Abteilung, in der neue Technologien entwickelt werden.
Innovationsmanagement verfolgt einen unternehmensweiten Ansatz, bei dem Ideen in allen Abteilungen entstehen können – einschließlich der F&E-Abteilung.
Darüber hinaus ermöglicht Innovationsmanagement, bestehende Technologien und Kompetenzen des Unternehmens zu nutzen. So werden neben radikalen und disruptiven Innovationen auch inkrementelle und architektonische Innovationen möglich.
Die Ursprünge des Innovationsmanagements
1. Innovationsmanagement basiert auf kreativer Zerstörung
Der Ökonom Joseph Schumpeter erkannte bereits 1942 die Notwendigkeit von Innovation. Er definierte kreative Zerstörung als einen „Prozess industrieller Mutation, der die wirtschaftliche Struktur von innen heraus ständig revolutioniert, indem er das Alte unaufhörlich zerstört und Neues unaufhörlich schafft“.
Mit anderen Worten: Unternehmen, die nicht innovieren, werden vom Markt verdrängt und machen Platz für Neues. Schumpeter ging sogar so weit zu sagen, dass langfristige Wirtschaftszyklen und der Wohlstand der Gesellschaft insgesamt von technologischer Innovation abhängen.
Damals fehlten jedoch Theorien und empirische Belege dafür, wie Unternehmen Innovation systematisch umsetzen können. Heute zeigen selbst etablierte Unternehmen, dass kontinuierliche Weiterentwicklung entscheidend ist. Kreative Zerstörung hinterfragt und verbessert Produkte und Prozesse, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
In der heutigen Welt haben auch etablierte Unternehmen wie CSS gezeigt, dass es wichtig ist, sich weiterzuentwickeln. Kreative Zerstörung stellt Produkte und Prozesse in Frage und verbessert sie, um sicherzustellen, dass Unternehmen auf Erfolgskurs bleiben.
2. Der Aufstieg des Innovationsmanagements mit der Tech-Industrie
Obwohl es das Konzept des Innovationsmanagements seit fast einem Jahrhundert gibt, hat insbesondere die Tech-Branche es stark geprägt. Früher war es vor allem mit neuen Produktlinien verbunden, heute umfasst es auch Prozess- und Organisationsinnovationen und setzt stark auf offenen Informationsaustausch.
3. Innovationsmanagement ist untrennbar mit dem Internet verbunden
Da Offenheit und Zusammenarbeit zentrale Elemente des Innovationsmanagements sind, wurde das Internet zum Katalysator einer neuen Ära. Es ermöglichte die Entstehung von Collaborative Innovation Networks (CoINs). Beispiele für bahnbrechende Innovationen aus solchen Netzwerken sind das World Wide Web, Linux oder Wikipedia.
Konzepte wie Open Innovation, kollektive Intelligenz und Innovationsnetzwerke wurden durch digitale Technologien vorangetrieben. Historisch gesehen ist das Internet daher die wohl wichtigste Technologie für Innovationsmanagement – ja, sogar wichtiger als Post-it-Notizen.
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Innovationsmanagement hängt stark von der Unternehmenskultur und dem gemeinsamen Mindset ab. Gleichzeitig braucht es die richtigen Tools, damit Mitarbeitende eigenständig und gemeinsam an Ideen arbeiten können – mit kreativer Freiheit, aber stets im Einklang mit den definierten Prozessen des Unternehmens.
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