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Wie BMW sein Ideenmanagement
mit KI neu aufstellt

Der Weg zur AI-native-Plattform für über 130.000 Mitarbeitende

Nutzer seit

2025

Verwendete Produkte

Ideenmanagement

Nutzer seit

2025

Verwendete Produkte

Ideenmanagement

Über BMW

Branche

Automobil & Mobilität

Mitarbeitende

ca. 154.500

Hauptsitz

München, Deutschland

Umsatz

133,453 Milliarden €

Die BMW Group ist ein weltweit führender Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern mit den vier Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad. Das Unternehmen ist in über 140 Märkten aktiv und setzt konsequent auf Premium-Mobilität, technologische Innovationen und nachhaltige Lösungen.

Einleitung

Künstliche Intelligenz eröffnet dem Ideenmanagement Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren undenkbar waren: Ideen entstehen und verbessern sich im Dialog, Sprachbarrieren fallen weg, und aus Tausenden Einreichungen lassen sich in Sekunden Muster und Dopplungen erkennen. Ideenmanagement kann heute schneller, offener und intelligenter sein als je zuvor.

Doch dieses Potenzial bleibt in vielen Großunternehmen ungenutzt. Ideen werden bis heute mit Systemen verwaltet, die im Kern Jahrzehnte alt sind. Künstliche Intelligenz kommt dort (wenn überhaupt) als nachträgliche Ergänzung hinzu, nicht als tragender Bestandteil. Der Sprung von einem solchen Altsystem zu einem Ideenmanagement, das KI aktiv in jeden Schritt einbindet, ist bislang nur wenigen gelungen.

Mitarbeitende an der Kundenschnittstelle erleben täglich, was Kunden und Kundinnen wirklich beschäftigt - und wo interne Abläufe haken. Sie sehen aus erster Hand, welche Prozesse Zeit kosten, welche Kundenerwartungen unerfüllt bleiben und wo Produkte oder Dienstleistungen aus Kundensicht verbessert werden sollten.

Genau darin liegt ein oft unterschätztes Potenzial: Frontline-Teams verfügen über konkretes, praxisnahes Kundenwissen und zählen damit zu einer der wertvollsten Quellen für Verbesserungen im Kundenerlebnis.

Damit diese Erkenntnisse Wirkung entfalten, müssen sie jedoch systematisch erfasst, bewertet und in konkrete Maßnahmen überführt werden. Erst wenn aus Beobachtungen umsetzbare Verbesserungen entstehen, werden Prozesse effizienter, Lösungen schneller und Kundenerlebnisse konsistenter.

Die Praxis zeigt: Viele Unternehmen haben den Begriff „Customer-Centricity" fest in ihrem Anspruch verankert und verfügen bereits über Prozesse, Rollen und Tools zur Erhebung und Auswertung von Kundenfeedback.

Häufig sind auch Strukturen vorhanden, um diese Erkenntnisse grundsätzlich in konkrete Verbesserungsvorschläge zu überführen. Im operativen Alltag bleibt dieses Potenzial jedoch oft ungenutzt. Gründe dafür sind eine dauerhaft hohe Auslastung entlang der Prozessketten, Mangel an praxisorientiertem Fachwissen, fehlende Anreize sowie unzureichende Fehlerkulturen und fehlendes Top-Management Commitment.

Die Folge: Wertvolle Erkenntnisse von Mitarbeitenden an der Kundenschnittstelle gehen verloren, während konkrete Verbesserungsmöglichkeiten ungenutzt bleiben. Das Risiko, Verbesserungspotenziale im Alltag zu übersehen – und damit Entscheidungen an Kunden und Kundinnen vorbei zu treffen, steigt.

Ein strukturiertes Ideenmanagementsystem setzt genau hier an: Es schafft einen klaren Rahmen, um Erkenntnisse aus der Kundenschnittstelle einfach zu erfassen, transparent zu priorisieren und nachvollziehbar weiterzuentwickeln. So wird Kundenfeedback gezielt in konkrete Optimierungsmaßnahmen übersetzt – mit messbarem Effekt auf Prozesse und Kundenerlebnisse.

Mitarbeitende an der Kundenschnittstelle erleben täglich, was Kunden und Kundinnen wirklich beschäftigt - und wo interne Abläufe haken. Sie sehen aus erster Hand, welche Prozesse Zeit kosten, welche Kundenerwartungen unerfüllt bleiben und wo Produkte oder Dienstleistungen aus Kundensicht verbessert werden sollten.

Genau darin liegt ein oft unterschätztes Potenzial: Frontline-Teams verfügen über konkretes, praxisnahes Kundenwissen und zählen damit zu einer der wertvollsten Quellen für Verbesserungen im Kundenerlebnis.

Damit diese Erkenntnisse Wirkung entfalten, müssen sie jedoch systematisch erfasst, bewertet und in konkrete Maßnahmen überführt werden. Erst wenn aus Beobachtungen umsetzbare Verbesserungen entstehen, werden Prozesse effizienter, Lösungen schneller und Kundenerlebnisse konsistenter.

Die Praxis zeigt: Viele Unternehmen haben den Begriff „Customer-Centricity“ fest in ihrem Anspruch verankert und verfügen bereits über Prozesse, Rollen und Tools zur Erhebung und Auswertung von Kundenfeedback. Häufig sind auch Strukturen vorhanden, um diese Erkenntnisse grundsätzlich in konkrete Verbesserungsvorschläge zu überführen. Im operativen Alltag bleibt dieses Potenzial jedoch oft ungenutzt. Gründe dafür sind eine dauerhaft hohe Auslastung entlang der Prozessketten, Mangel an praxisorientiertem Fachwissen, fehlende Anreize sowie unzureichende Fehlerkulturen und fehlendes Top-Management Commitment. Die Folge: Wertvolle Erkenntnisse von Mitarbeitenden an der Kundenschnittstelle gehen verloren, während konkrete Verbesserungsmöglichkeiten ungenutzt bleiben. Das Risiko, Verbesserungspotenziale im Alltag zu übersehen – und damit Entscheidungen an Kunden und Kundinnen vorbei zu treffen, steigt. 

Ein strukturiertes Ideenmanagementsystem setzt genau hier an:  Es schafft einen klaren Rahmen, um Erkenntnisse aus der Kundenschnittstelle einfach zu erfassen, transparent zu priorisieren und nachvollziehbar weiterzuentwickeln. So wird Kundenfeedback gezielt in konkrete Optimierungsmaßnahmen übersetzt – mit messbarem Effekt auf Prozesse und Kundenerlebnisse.

Genau hier setzen die Lösungen von rready an.

Am Beispiel der Zusammenarbeit mit der BMW AG zeigt sich, wie KI-natives Ideenmanagement die Hürden auflöst, an denen klassische Systeme oft scheitern.

Die Herausforderung

Die Anforderungen an modernes Ideenmanagement sind insbesondere in global agierenden Unternehmen hoch: internationale Teams, unterschiedliche Sprachen und komplexe Organisationsstrukturen erfordern effiziente Prozesse zur Einreichung, Bewertung und Weiterleitung von Ideen.

Vor diesem Hintergrund wurde geprüft, wie sich das bestehende Ideenmanagement bei der BMW AG durch den gezielten Einsatz von KI weiterentwickeln und zukunftsfähig gestalten lässt.

Fünf Anforderungen standen dabei im Mittelpunkt

Fünf Anforderungen standen dabei im Mittelpunkt

Fünf Anforderungen standen dabei im Mittelpunkt

1

1

1

Mehrsprachigkeit

Ideeneinreichungen über alle internationalen Standorte hinweg, nicht nur auf Deutsch.

2

2

2

Intelligente Weiterleitung

Der direkte Weg zur passenden Bewertungsstelle in einer Organisation mit rund 7.000 Arbeitsgruppen.

3

Höhere Eingangsqualität

Hilfestellung beim Einreichen, damit Ideen klar und vollständig in den Prozess gelangen.

4

KI von Grund auf

KI als nativer Bestandteil der Architektur, nicht als nachträglicher Aufsatz.

5

5

5

Ein begeisterndes Erlebnis

Mitwirken, das sich nach kreativer Arbeit anfühlt, nicht nach Verwaltungsaufwand.

Die Suche nach dem richtigen Partner

Für die Weiterentwicklung des Ideenmanagements bei der BMW AG wurde ein modernes, KI-natives System benötigt. Die Anforderungen waren bewusst anspruchsvoll definiert. Das System sollte den etablierten Ideenmanagement-Prozess vollständig abbilden und dabei sehr unterschiedliche Nutzergruppen im Unternehmen bedienen

Die ausschlaggebende Anforderung war jedoch der Reifegrad der KI-Integration: Das System musste künstliche Intelligenz nativ in jede Phase des Prozesses einbinden, um die Einreichung, Validierung und Implementierung von Ideen nachhaltig zu optimieren.

Warum rready: eine Roadmap mit Impact

Im Zentrum des Auswahlprozesses stand nicht eine Funktionscheckliste, sondern die Erkenntnis, dass Ideenmanagement im Kern von der Arbeit mit Text geprägt ist: Ideen müssen formuliert, strukturiert, übersetzt und über Tausende von Einreichungen hinweg konsistent verglichen werden. Für Dr. Ulrich Stephany, Leiter Ideenmanagement bei der BMW AG, zeigte das, wo KI zuerst Mehrwert schaffen würde; und wurde zum Maßstab für jeden potenziellen Partner.

Je länger die Gespräche andauerten, desto konkreter wurde der Ansatz von rready. Entscheidend war die Fähigkeit, kundenseitig konfigurierbare KI-Assistenten bereitzustellen; eine Anforderung, die rready erfüllen konnte und die zeigte, dass sich der Anspruch, KI nativ in jeden Prozessschritt einzubinden, umsetzen ließ. Daraufhin entstand das Ideenmanagement Programm, SPARK.


Die Lösung
Wie KI innerhalb von BMW SPARK funktioniert

Die Lösung
Wie KI innerhalb von BMW SPARK funktioniert

Die Lösung
Wie KI innerhalb von BMW SPARK funktioniert

Auf BMW SPARK ist die KI entlang einer bewussten Architektur in das System eingebettet. Sie begegnet den Einreichenden zuerst im Moment der Ideenentstehung und bietet dann Unterstützung, während die Idee verfeinert, weitergeleitet und bewertet wird. Ein zentrales Prinzip gilt auf jeder Ebene: Die KI berät, die endgültige Entscheidung treffen die Menschen.

1

Feldspezifische KI

Diese KI-Funktionen sind direkt in den Einreichungsprozess integriert. Sie werden bei Bedarf aktiviert und wirken auf die Eingabefelder des Arbeitsschrittes, an dem gerade gearbeitet wird. Ihre Aufgabe ist es, die Qualität dessen zu erhöhen, was in den Prozess gelangt.

Genau das lässt die Benutzeroberfläche von SPARK weniger wie ein auszufüllendes Formular wirken und mehr wie einen assistierten, hochwertigen Workflow.

Text-KI

Ein speziell auf die BMW AG optimierter Schreibassistent, der Grammatik, Verständlichkeit und professionelle Formulierungen unterstützt – einschließlich des Verfassens in der Muttersprache des Nutzenden.

Bild-KI

Erzeugt eine visuelle Darstellung einer Idee in einem definierten Stil, ohne dass die Benutzeroberfläche verlassen werden muss.

Prompt- und Einstiegsvorschläge

Von Administratoren kuratierte Prompts und aus FAQs abgeleitete Ausgangspunkte senken die Einstiegshürde, während die freie Texteingabe weiterhin möglich bleibt.

2

KI-Assistenten

KI-Assistenten

KI-Assistenten

Die feldgebundene KI verbessert die Ideen, die in den Funnel gelangen. Doch die anspruchsvollste Arbeit in jedem Ideenmanagement-System fällt danach an: ihre Qualität zu beurteilen, sie an die richtigen Personen weiterzuleiten, zu entscheiden, was weiterverfolgt wird, und zu erkennen, was wirklich neu ist.

An diesem Punkt setzen die KI-Assistenten von SPARK an.

Die Assistenten befassen sich mit der Idee selbst. Jeder Assistent analysiert eine spezifische Idee in einem bestimmten Prozessschritt und liefert eine Einschätzung oder Empfehlung. Er deckt Schwachstellen auf, schlägt Zielstellen vor und weist auf Neuheitswert hin. Die Assistenten sind bewusst beratend ausgelegt: eine gezielte Leitplanke, die den Prozess im Unternehmensmaßstab steuerbar hält.

Das Ergebnis ist ein Review-Prozess, der mit dem Volumen skaliert. Über Tausende von Gutachterinnen und Gutachtern und rund 7,000 mögliche Arbeitsgruppen hinweg halten die KI-Assistenten die Bewertungsqualität konstant, beschleunigen Entscheidungen und schärfen die Priorisierung – genau an jenen Stellen, an denen Innovationsprozesse in Großunternehmen oft ins Stocken geraten.

Die Assistenten erfüllen vier Aufgaben:

Unterstützung beim Erstellen – Ideen stärken, während sie entstehen.

Unterstützung beim Erstellen – Ideen stärken, während sie entstehen.

Unterstützung beim Erstellen – Ideen stärken, während sie entstehen.

Drei Coaches helfen vor der Einreichung:

Idea Coach

Schärft Nutzen und Machbarkeit (und liefert einen Startpunkt, wenn das Eingabefeld noch nicht eingefüllt ist).

Creativity Coach

Denkt über das Naheliegende hinaus.

Solution Finder

Führt vom Problem zum konkreten Lösungsvorschlag.

Unterstützung bei Prüfung und Entscheidung – Urteilskraft im großen Maßstab konstant halten.

Unterstützung bei Prüfung und Entscheidung – Urteilskraft im großen Maßstab konstant halten.

Unterstützung bei Prüfung und Entscheidung – Urteilskraft im großen Maßstab konstant halten.

Ideas Partner

Markiert Schwachstellen, bevor eine Idee weiterläuft.

Plausibility Check

Prüft Aussagen und Annahmen, bevor sie Prüfzeit kosten.

Assistent für Fachprüfung und Bewertung

Strukturiert die technische und wirtschaftliche Beurteilung, sodass sich Ideen über Tausende Begutachterinnen und Begutachter hinweg vergleichbar bewerten lassen.

Weiterleitung – jede Idee zu den richtigen Personen bringen.

Weiterleitung – jede Idee zu den richtigen Personen bringen.

Weiterleitung – jede Idee zu den richtigen Personen bringen.

Department Suggestion Agent

Liest die Idee, gleicht sie mit den Abteilungsbeschreibungen ab und empfiehlt die passende Stelle zur Ideenbewertung.

Neuheit und IP – erkennen, was wirklich neu ist.

Neuheit und IP – erkennen, was wirklich neu ist.

Neuheit und IP – erkennen, was wirklich neu ist.

Similarity Detection

Prüft jede Einreichung gegen den Bestand und markiert Überschneidungen mit einem maßgeschneiderten, KI-generierten Vergleich. Dabei unterscheidet sie echte Doppelgänger von inhaltlich ähnlichen Ideen.

Patentrelevanz-Indikator (patent-relevance indicator)

Zeigt früh Hinweise auf Patentierbarkeit – so gelangen die originellsten Ideen zuerst in die Weiterentwicklung.

3

Übergreifende Prozessintelligenz

Weitere KI-Assistenten durchziehen die gesamte Plattform, senken Reibung und beschleunigen den Durchlauf der Ideen.

Chatbot

Durchgängig in der Benutzeroberfläche verankert, begleitet er Nutzende von der Ideeneinreichung bis zur Umsetzung – und unterstützt alle Beteiligten, nicht nur die einreichenden Personen.

Durchgängig in der Benutzeroberfläche verankert, begleitet er Nutzende von der Ideeneinreichung bis zur Umsetzung – und unterstützt alle Beteiligten, nicht nur die einreichenden Personen.

Regel- und Betriebsvereinbarungs-Assistent

Beantwortet Prozess- und Governance-Fragen wie „Wer kümmert sich um meine Idee?“ oder „Wer ist für die Begutachtung zuständig?“ – indem er die Antwort in Betriebsvereinbarung und in zugehörigen Prozessdokumenten nachschlägt.

Beantwortet Prozess- und Governance-Fragen wie „Wer kümmert sich um meine Idee?“ oder „Wer ist für die Begutachtung zuständig?“ – indem er die Antwort in Betriebsvereinbarung und in zugehörigen Prozessdokumenten nachschlägt.

Beantwortet Prozess- und Governance-Fragen wie „Wer kümmert sich um meine Idee?“ oder „Wer ist für die Begutachtung zuständig?“ – indem er die Antwort in Betriebsvereinbarung und in zugehörigen Prozessdokumenten nachschlägt.

Sprachagnostische Suche und Übersetzung

Das Suchfeld akzeptiert jede beliebige Sprache und übersetzt Ideen in Echtzeit – ein Suchbegriff findet passende Ideen also auch sprachübergreifend.

Ideen in jeder Sprache

Für eine globale Belegschaft war die Sprachbarriere eine große Hürde im Erstellen und Bearbeiten von Ideen. SPARK löst das Problem an zwei Stellen: bei der Einreichung, wo Mitarbeitende in ihrer eigenen Sprache schreiben und den Text von der KI grammatikalisch prüfen und ins Deutsche übersetzen lassen können; und in der Suche, wo jedes Suchwort in beliebiger Sprache funktioniert und Ideen in Echtzeit übersetzt werden. So können Nutzende weltweit Ideen einbringen und finden.

Für eine globale Belegschaft war die Sprachbarriere eine große Hürde im Erstellen und Bearbeiten von Ideen. SPARK löst das Problem an zwei Stellen: bei der Einreichung, wo Mitarbeitende in ihrer eigenen Sprache schreiben und den Text von der KI grammatikalisch prüfen und ins Deutsche übersetzen lassen können; und in der Suche, wo jedes Suchwort in beliebiger Sprache funktioniert und Ideen in Echtzeit übersetzt werden. So können Nutzende weltweit Ideen einbringen und finden.

Resultate

Seit dem Pilotstart haben drei aufeinanderfolgende Studien die Entwicklung von BMW-SPARK begleitet. Schon in diesem kurzen Zeitraum zeigt sich eine klare Reifung: von anfänglich geringer Nutzung und Akzeptanz hin zu einem differenzierten Verständnis dafür, wie KI-gestützte Ideenfindung funktioniert und wo sie Mehrwert schafft.

1. Operative Wirkung

KI unterstützt an den Stellen, die für Verzögerungen bekannt sind: beim Formulieren einer Idee, beim Bewerten, beim Einordnen, beim Weiterreichen. Sie hilft, bevor eine Idee abgeschickt wird, und unterstützt weiter, während diese den Funnel durchläuft. 

Entscheidend war dabei das Wie: Die Funktionen wurden nutzerfreundlich an die relevanten Stellen im bestehenden Workflow eingebaut und ihm nicht nur als zusätzliche Ebene aufgesetzt. Was anfangs kaum genutzt wurde, ist heute fester, wertschöpfender Bestandteil des operativen Ideenmanagements.

Auf die Ideen selbst wirkt die KI über die Qualität, und über Bandbreite. Vor dem Rollout teilte das Team eine Sorge: dass generative KI zu immer denselben Antworten drängen und die Vielfalt der Ideen einengen würde. Eine frühe Studie einer externen Einrichtung stellte das Gegenteil fest: Mit verfügbarer KI nahm die Vielfalt der Einreichungen eher zu als ab, und Ideen wurden in der ersten Prüfstufe seltener abgelehnt. Statt Ideen zu vereinheitlichen, scheint die KI sie zu erweitern.

Aus 45 Minuten wird ein Klick

Die Zuordnung einer Idee zur passenden Bewertungsstelle kann in großen Organisationen anspruchsvoll und zeitaufwendig sein. Bei rund 7.000 möglichen Organisationseinheiten konnte die Suche nach der richtigen Anlaufstelle insbesondere bei neuen oder unbekannten Themen im Einzelfall bis zu 45 Minuten dauern. Der Department Suggestion Assistent unterstützt diesen Schritt, indem er auf Basis der Ideeninhalte geeignete Bewertungsstellen empfiehlt. So kann der Zuordnungsaufwand reduziert und die Weiterleitung an die passende Fachstelle beschleunigt werden. 

Die Zuordnung einer Idee zur passenden Bewertungsstelle kann in großen Organisationen anspruchsvoll und zeitaufwendig sein. Bei rund 7.000 möglichen Organisationseinheiten konnte die Suche nach der richtigen Anlaufstelle insbesondere bei neuen oder unbekannten Themen im Einzelfall bis zu 45 Minuten dauern. Der Department Suggestion Assistent unterstützt diesen Schritt, indem er auf Basis der Ideeninhalte geeignete Bewertungsstellen empfiehlt. So kann der Zuordnungsaufwand reduziert und die Weiterleitung an die passende Fachstelle beschleunigt werden. 

2. Akzeptanz und Einführung

Die Einführung von SPARK bei BMW zeigt: Die Akzeptanz von KI-Anwendungen verläuft selten linear. Direkt nach dem Launch lief die KI-Akzeptanz langsamer als gedacht. Erwartet hatte man eine fast sofortige Annahme; in der Praxis (besonders in der Produktion) nahmen viele die KI zunächst gar nicht wahr oder betrachteten sie eher skeptisch. 

Erst durch iterative UX- und UI-Anpassungen, individuellen Coachings und einem gezielten Kulturwandel, gelingt die Wende.

Dieser Prozess zeigt sehr gut, dass Technologie allein keine Verhaltensänderung auslöst. Die KI sichtbarer zu machen, erforderte gezielte Maßnahmen: Neben mehreren Designanpassungen, wurden auch wöchentliche Sprechstunden etabliert, um die Ideengebererinnen und Ideengeber schrittweise an die KI-Anwendungen heranzuführen.

Das Kernerkenntnis: Erst die Befähigung macht aus einem fähigen System ein genutztes.  Die ersten Erfahrungen zeigen: Wer die KI einmal für sich entdeckt hatte, blieb auch dabei. Aus der ersten Neugier wurde schnell Routine, und es entwickelte sich eine feste Nutzerschaft. Für sie gehört die KI-Unterstützung beim Einreichen und Ausarbeiten nun ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. 

3. Wirkung in Zahlen

In den ersten vier gemessenen Monaten steckte hinter fast jeder zweiten Idee aktiver KI-Einsatz – 47,9 %. Rund ein Viertel aller Ideengeberinnen und Ideengeber (25,5 %) griff dabei zu mindestens einer KI-Funktion. Das zeigt: Die Nutzung passiert bewusst. Die Mitarbeitenden triggern die Funktionen selbst und setzen die KI aktiv als Tooling ein.

Dieser Wandel geschah nicht von heute auf morgen. Direkt nach dem Go-live kam KI gerade mal bei einem Drittel der Ideen zum Einsatz. Das zeigt, wie wichtig die anfängliche Aufklärung und Befähigung des Teams waren. Danach nahm die Nutzung jedoch schnell Fahrt auf: Zwischen November 2025 und Februar 2026 wuchs die aktive Nutzung der Text-KI um 131 % (gemessen an den Anwendungsfällen) und die Zahl der Nutzenden um 127 %. Die Bildgenerierung legte sogar um 297% zu. 

Neben diesen sichtbaren, aktiven Interaktionen läuft im Hintergrund eine noch viel größere KI-Ebene vollautomatisch ab. Übersetzungen und Dublettenprüfungen werden automatisiert durchgeführt, um die Bearbeitung internationaler Ideen und die Vermeidung von Doppelarbeit zu unterstützen. 

Zusammen erzählen beide Ebenen dieselbe Geschichte aus zwei Blickwinkeln: Die sichtbare, von den Nutzenden ausgelöste Aktivität zeigt Mitarbeitende, die sich aktiv für KI als Teil ihrer Arbeitsweise entscheiden; die automatisierte Ebene zeigt KI, die in einem Maßstab arbeitet, den kein früheres System und kein früherer Prozess je erreichen konnte. Was als zusätzliche Funktion eingeführt wurde, hat sich zu einem festen Bestandteil des Ideenmanagement-Prozesses entwickelt.

Tiefe statt Reichweite

Tiefe statt Reichweite

Tiefe statt Reichweite

Für die BMW AG war die KI-Akzeptanz nur der erste Meilenstein. Ab hier geht es um Tiefe, nicht nur um Nutzeradoption. Die Weiterentwicklung der KI im Ideenmanagement wird über ein vierstufiges Modell gesteuert. Dieses fungiert als eine Roadmap, die zugleich die Richtung der gemeinsamen Roadmap mit rready vorgibt.

1

Stufe 1: Verfügbar

Die KI-Assistenten existieren; Nutzende finden sie, aktivieren sie und geben ihnen Anweisungen (Prompts).

2

Stufe 2: Proaktiv

Stufe 2: Proaktiv

Stufe 2: Proaktiv

Die KI-Assistenten laufen automatisch im richtigen Schritt des Workflows ins Spiel. Das spart den Dreischritt „finden, aktivieren, anweisen“. KI taucht dann auf, wenn sie nützlich ist.

3

Stufe 3: Dialogbasiert

Das Formular als Eingabemaske entfällt. Nutzende beschreiben ihre Idee im freien Gespräch; die KI strukturiert das Gesagte im Hintergrund in die richtigen Felder, und die Fähigkeiten der einzelnen Assistenten sind nahtlos in den Dialog eingewoben, statt als getrennte Funktionen im Formular zu erscheinen. 

4

Stufe 4: Integriert / Vernetzt

KI, die über Unternehmenssysteme hinweg reicht. Ein unternehmensweiter Copilot (oder ein gleichwertiges System) erhält über APIs Zugang zu SPARK, kann den Kontext einer Idee lesen, verwandte Projekte sichtbar machen und teamübergreifend Fachleute vorschlagen. Dies würde ein vollständig integriertes System ermöglichen.

Stufe 2 verschiebt bestehende Funktionen von „verfügbar" auf „automatisiert": Die KI soll proaktiv im genau passenden Arbeitsschritt auftauchen, ohne dass Nutzende sie erst suchen oder manuell aktivieren müssen.

Stufe 2 verschiebt bestehende Funktionen von „verfügbar" auf „automatisiert": Die KI soll proaktiv im genau passenden Arbeitsschritt auftauchen, ohne dass Nutzende sie erst suchen oder manuell aktivieren müssen.

Stufe 2 verschiebt bestehende Funktionen von „verfügbar" auf „automatisiert": Die KI soll proaktiv im genau passenden Arbeitsschritt auftauchen, ohne dass Nutzende sie erst suchen oder manuell aktivieren müssen.

Langfristig liegt der Fokus auf einer stärkeren Integration von KI in die einzelnen Prozessschritte des Ideenmanagements. Sie ist das aktuelle Ambition Level. Konkret, greifbar und nah an der ursprünglichen Vision. Daraufhin folgt Stufe 4: die nahtlose Integration in das gesamte KI-Ökosystem des Unternehmens. Smarte Assistenzsysteme lesen dann den Kontext einer Idee mit und verknüpfen sie systemübergreifend mit verwandten Projekten und den richtigen Fachleuten in der gesamten Organisation.

Fazit

Fazit

Fazit

Die Transformation des Ideenmanagements der BMW Group zeigt, wie KI menschliche Kreativität fördern kann, statt sie zu ersetzen. Die Verbindung von Mensch und künstlicher Intelligenz schafft völlig neue Möglichkeiten, die weder Mitarbeitende noch Technologie allein erreichen könnten.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die Erkenntnis, dass die Befähigung der Mitarbeitenden denselben Stellenwert haben muss wie die technische Umsetzung. Statt einer reinen Software-Einführung wurde die Transformation zu einem gemeinsamen Lernprozess von Technologie, Prozessen und Menschen. 

Dies ist das Fundament einer erfolgreichen KI-Transformation: Nicht die Technologie allein entscheidet, sondern das Zusammenspiel aus intelligenten Systemen und befähigten Mitarbeitenden, die gemeinsam nachhaltige Wirkung erzielen.


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Erfahren Sie, wie führende Unternehmen ihre Innovationsstrukturen skalieren

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